Ivana Ristic 2.jpeg

Ivana Ristic (*06.11.1996) kommt aus Brcko (Bosnien und Herzegowina), wo sie die Musikgrundschule mit den Hauptfächern Klavier und Sologesang abschloss. Anschließend setzte sie ihre musikalische Ausbildung in Serbien (in Belgrad) in der Gesangsklasse von Prof. Ljubica Zivkovic fort. Schon während ihrer Schulzeit trat Ivana Ristic bei zahlreichen Konzerten auf und gewann bei Wettbewerben eine Vielzahl von Preisen. Besonders ragen die Aufführung im Musikverein Kolarac in Belgrad 2016 und das Solokonzert in Brcko heraus.

Neben ihrer Aktivität als Gesangssolistin sammelte sie in verschiedenen Chören viel Erfahrung. Auch im Bereich der Popularmusik war sie solistisch tätig. Nach dem Abschluss des ersten Semesters beschloss die junge Sängerin, nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Kunstuniversität Graz, nach Österreich zu wechseln. Dort setzte sie ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Agathe Kania Knobloch fort. Seit deren Pensionierung ist sie in der Klasse von Prof. Ulf Bästlein. Während ihres Studiums sang Ivana Ristic unter anderem im Extrachor der Oper Graz, im TonArt Chor von Leibnitz und war zwei Jahre lang Chormitglied beim Lehar Festival in Bad Ischl. In Zusammenarbeit mit Stacey Bartsch und Julius Drake sang sie mehrere Liederabende.

 

Auch auf der Opernbühne des MUMUTH (Graz) konnte sich die Sopranistin in zahlreichen Rollen präsentieren. Unter anderem sang sie 2018 die Soeur Mathilde in Francis Poulencs Dialogues des Carmelites. Schon im darauffolgenden Jahr
übernahm sie die tragende Rolle der Celia in Joseph Haydns La fedelta premiata. 2021 war sie in einer konzertanten Aufführung von Mozarts Le Nozze di Figaro als Gräfin Almaviva zu erleben.


Neben dem klassischen Repertoire singt Ivana Ristic auch zeitgenössische Musik. So trat sie beispielsweise unter der Leitung von Ernest Hötzl als Erste Frau in Gerhard Lampersbergs Köpfe auf. Im Dezember 2021 hat man sie noch einmal als Gräfin Almaviva unter Claire Levacher erlebt (Regie: Annette Wolf).

Ivana Ristic
 

Solistin im Juli 2022 
mit Johannes Brahms' Requiem